Sonntag, 22. Februar 2015

Chenille Decke mit Anleitung



Vor ca. 1,5 Wochen habe ich bei machwerke von den anstehenden Stoffspielereien gelesen. 

Was Stoffspielereien sind, wird sich jetzt sicher der ein oder andere fragen:

"Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch."

Das Thema im Februar sollte "Chenille" sein und es gab einen Verweis zu Pinterest. Nachdem ich mir dort die ersten Beispiele angeschaut hatte, fand ich das Thema zuerst sehr altbacken und plüschig. Es erinnerte mich etwas an englische Badezimmer mit Teppich und Blümchentapeten... Aber dann bin auf eine wundervolle Decke gestoßen, und war sehr begeistert und angetan. 

Da wir aber hier einen vollen Terminkalender hatten inkl. Wohnbereich-und-Küche-streichen, hab´ ich schnell beschlossen, nicht an den Stoffspielereien teilzunehmen, obwohl es mich in den Fingern juckte, da ich die schönen Themen und Umsetzungen in den letzten Monate schon bewundert habe. 

Allerdings ging mir diese tolle Decke bei Pinterest nicht aus dem Kopf und somit habe ich am Donnerstag spontan beschlossen, doch noch mitzumachen. Das hieß dann 3 Tage Zeit, eine komplette und v.a. aufwändige Decke zu nähen...

Erstmal musste unifarbener Flanell her für die Rückseite der Decke, was gar nicht so einfach war. Nachdem ich in verschiedenen Stoffläden angerufen hatte, bin ich letztendlich bei Stoff & Stil in Lübeck fündig geworden. Da die Farbauswahl nicht so groß war, habe ich dann passend zu den gekauften Flanellfarben einen Baumwollstoff für die Vorderseite der Decke aus meinen Stoffbeständen auswählt. Der "beware of the bugs" von Jolijou / farbenmix ist es geworden.

Den Flanell habe ich am Donnerstag erstmal vorgewaschen und konnte dann Freitagabend mit dem Nähen anfangen. Und ich hatte dann sehr intensive Stunden mit den vielen Krabbelviechern ;) Ich habe bis nach 0 Uhr genäht, und morgens dann gleich wieder 2 Stunden. Dann ging´s ans Schneiden der Rückseite, was auch wieder mehrere Stunden gedauert hat, weil ich alles mit der Schere geschnitten habe. Zwischendurch musste ich noch in den Stoffladen vor Ort, weil ich passenden Stoff für´s Binding brauchte... das musste dann auch noch schnell gewaschen, zugeschnitten, gebügelt und festgenäht werden... Die fertige Decke kam dann gestern abend in die Waschmaschine und eigentlich hätte sie laut Anleitungen auch noch in den Trockner gemusst... allerdings haben wir gar keinen...

Trockner ist aber schon notwendig... Ich wollte es ja erst ohne probieren, aber die Rückseite wird nicht so schön bauschig und voluminös, und der Baumwollstoff scheint überall durch... Es sieht zwar auch schön aus, aber nunmal nicht so schön, wie es aussehen kann... Zum Glück habe ich liebe Nachbarn, die mir heute nachmittag noch die Decke durch Ihren Trockner gejagt haben :) 










Ja, das war alles richtig viel Arbeit, aber damit noch nicht genug. Ich habe mir nämlich auch noch vorgenommen eine Anleitung zu meiner Decke zu schreiben. Es gibt zwar einige wirklich gute Tutorials von amerikanischen Bloggerinnen zu Chenille Decken, aber viele mögen ja diese englischen Nähanleitungen nicht so...Und für all die habe ich mitfotografiert und meine Tipps mit aufgeführt...

Ich freue mich trotz aller Mühe und Arbeit sehr über die schöne Decke, und auch darüber, zum ersten Mal bei den Stoffspielereien dabei zu sein. Ich bin sehr gespannt, wie die anderen Näherinnen das Thema Chenille umgesetzt haben!

Ach ja, was mache ich jetzt mit dieser Decke? Für meinen Sohn sind die Käfer etwas zu rosa (obwohl er schon ein Auge drauf geworfen hat...), aber es ist ja auf jeden Fall eine Kinderdecke. Ich denke, ich werde sie verschenken, und ich habe auch schon eine Idee an wen...  Und mein Sohn bekommt dann mal eine passendere genäht... ;)

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Anleitung Chenille Decke

Man benötigt 1 x Baumwolle und 3 x Flanell. Ich habe die Größen 1,00 x 1,40 m genommen.
Ich habe die Stoffe alle vorgewaschen, da ich Angst hatte, dass der rote Flanell ausblutet. In manchen Anleitungen wird vom Vorwaschen abgeraten. Auf Grund mangelnder Erfahrung kann ich nicht sagen, as besser ist...

Die Stoffe legt man wie folgt übereinander:
Unten liegt der Baumwollstoff mit der linken Seite nach oben. Darauf kommt die erste Flanelllage auch mit der linken Seite nach oben. Dann folgen die beiden letzten Flanelllagen, diese jeweils mit der rechten Seite nach oben.
Der Baumwollstoff sollte an den Seiten je etwas überstehen. Das macht es nachher beim Schneiden einfacher.
Alle Lagen schön glattstreichen!


Anmerkung: Man kann auch 4 Lagen Flanell verwenden, ich habe beim Nähen allerdings beschlossen, dass ich das nicht ausprobieren möchte. Die 3 Lagen Flanell waren anstrengend genug ;) Was ich allerdings beim nächsten Mal machen werde, ist noch einen unifarbenen Baumwollstoff zwischen Baumwolle und Flanell zu legen, um die Oberseite der Decke etwas stabiler zu machen (und somit ggf. auch etwas langlebiger). 
 



Diese 4 Lagen habe ich nun auf dem Boden liegend gebügelt. Der Flanell haftet so schön aneinander und man kann den gesamten Stapel nun einfach umdrehen mit der rechten Baumwollseite nach oben. Jetzt kann man den Baumwollstoff nochmal schön glattstreichen und anschließend die 4 Stofflagen mit Sicherheitsnadeln feststecken.

Ich finde es wichtig, auf der Baumwollseite zu nähen, damit man hier nicht aus Versehen Falten einnäht. Auf der Rückseite wäre das nämlich nicht so schlimm, da es letztendlich überhaupt nicht auffallen würde.


Jetzt markiert man sich eine diagonale Linie (im 45°-Winkel zum Fadenlauf). Dazu einfach die schmale Stoffseite abmessen (hier 1m) und dann diese Länge an der langen Stoffseite abmessen und markieren. Von dieser Markierung zur gegenüberliegenden Ecke eine Schnur legen und mit einem Trickmarker, Schneiderkreide, etc... entlang der Schnur eine Linie auf den Stoff zeichnen. 


Bevor es jetzt ans Nähen geht, sollte man sicher stellen, dass man genügend Garn hat. Ich habe zwei 200m Spulen verbraucht. Außerdem habe ich mir direkt mehrere Unterfadenspulen aufgefädelt, um nicht ständig das Nähen unterbrechen zu müssen (ingesamt habe ich 5 Spulen benötigt...)!

Jetzt wird genau auf der markierten Linie gesteppt. Ich konnte die Fadenspannung wie immer eingestellt lassen (auf 5). Am besten  probiert man aber einmal auf einem Probestück aus, wie die Naht aussieht. Als Stichweite habe ich 3 gewählt.

Jeweils im Abstand von 1/2 Inch (1,27 cm) wird nun die komplette Decke gesteppt. Unabdingbar ist dazu eine Kantenführung, die ich mir auf 1/2 Inch festgestellt habe. Auch ein Obertransport ist sehr hilfreich. Trotz beider Hilfsmittel ist mir dennoch die Decke durch das hohe Gewicht immer wieder etwas verrutscht beim Nähen. Wenn man die fertige Decke in der Hand hält, fällt das allerdings überhaupt nicht mehr auf!
 

Die überstehenden Fäden habe ich übrigens nicht nach jeder Naht abgeschnitten, da man die Decke nachher sowieso nochmal begradigt. Da kann man sich hier in diesem Schritt die Arbeit sparen (und somit auch die Zeit).



 6 Stunden habe ich genäht, und dann sah die Decke erstmal so aus:



Dann geht´s an´s Schneiden...


Auf der Rückseite schneidet man nun zwischen allen Nähten die 3 Lagen Flanell durch. Achtung: der Baumwollstoff darf auf gar keinen Fall durchgeschnitten werden!!! Und hierfür ist es nun sehr hilfreich, dass der Baumwollstoff etwas größer ist als der Flanell. So kommt man nämlich mit der Schere ganz einfach in den "Tunnel".

Die "Schneiderei" ist nun auch wieder eine richtige Fleißarbeit! Ich hab mir den Daumen mit Pflastern vor Blasen geschützt und hab auch irgendwann noch einen Handschuh angezogen, da ich schon einige Druckstellen von der Schere hatte... 

Es gibt allerdings auch ein schönes Hilfsmittel für diese Arbeit, und zwar einen Chenille Schneider. Das ist ein Rundschneider, der die unterste Lage Stoff nicht mitschneidet. Ist wohl um einiges einfacher mit diesem Ding, aber auf Grund meiner spontanen Entscheidung, die Decke zu nähen, hatte ich keine Chance mehr, mir einen zu bestellen... und im (eigentlich gut ausgestatteten) Nähgeschäft um die Ecke wussten sie noch nicht einmal, was das ist ;)


Wenn alle Schnitte getan sind, begradigt man die ganze Decke rundherum. 
Ich habe dazu an einer der kurzen Seiten eine Linie parallel zum Stoffrand gezogen, und an dieser Linie entlang den überstehenden Stoff abgeschnitten...


... und diese Seite habe ich dann zur gegenüberliegenden Seite geklappt um dort eine gerade Schnittkante zu haben.


Bei den beiden Längsseiten bin ich genauso vorgegangen. 
Man sollte nur darauf achten, dass die Ecken einen 90° Winkel haben, um wirklich eine rechteckige Decke zu erhalten...  ;)

Da ich die Ecken letztendlich abgerundet haben wollte, habe ich an einer Ecke einen Teller angelegt und am Rand entlang den Stoff abgeschnitten.


Auch hier habe ich diese Rundung dann wieder als "Schablone" für die anderen Ecken verwendet, um vier gleichmäßige Rundungen zu erhalten.


Dann kommt noch das Binding an die Reihe. Ich habe meins selbst gemacht, da es keine breites zu kaufen gab, bzw. nur eins aus Satin, und das mochte ich nicht. Ich habe mir 9 cm breite Stoffstreifen zugeschnitten, diese zum Schrägband gebügelt: einmal längs in der Mitte entlang bügeln, und anschließend die Längsseiten zur Mitte klappen und bügeln. das ganze sieht dann so aus:


Man näht dann soviele dieser Schrägband-Streifen aneinander, bis man auf den Gesamtumfang der Decke kommt (bei mir waren es ca. 4,5 m). Dazu klappt man die Enden des Schrägbands wieder auseinander, legt 2 Streifen rechts auf rechts und näht sie nähfüßchenbreit zusammen. Die Nahtzugaben einfach auseinanderstreichen, das ganze wieder zum Schrägband falten und nochmal bügeln.

Das Schrägband wird dann wieder aufgeklappt und mit der einen Längsseite auf den Rand der Flanellseite der Decke gelegt und festgenäht . Ich nähe es immer ein kleines Stück neben der Bügelfalz fest. Bei meiner Nähmaschine stelle ich dazu die Nadel ganz nach rechts und führe die Falz in der Mitte des Nähfüßchens entlang. 

Wie der Anfang und das Ende des Schrägbandes festgenäht werden, sieht man auf dem folgenden Bild. der Anfang ist ca. 1 cm links auf links gefaltet und das Ende wird einfach darüber laufend festgenäht.


Dann wieder zum Schrägband falten...


... und um den Rand herum auf die Baumwollseite der Decke falten.   

Hier wird nun das Schrägband auch wieder festgenäht. Man sollte darauf achten, dass das Schrägband die Naht vom Festnähen auf der Rückseite abdeckt. Hier führe ich dann die Kante des Schrägbandes in der Mitte des Füßchens entlang. Die Nadel habe ich 2 Stufen nach rechts gestellt. So erwischt man mit der Naht auf jeden Fall auch nochmal das Schrägband auf der Rückseite.  

Natürlich sieht es noch viel besser aus, wenn man das Binding per Hand annäht, aber dazu habe ich einfach keine Geduld. Mir gefällt´s auch so gut, wenn es mit der Maschine angenäht ist. 


Zum Schluss noch einmal an dem grünen Pfeil entlang festnähen (das ist die Kante wo Anfang und Ende aufeinandertreffen):


So, und nun sieht die Decke erstmnal so aus: 



Jetzt steckt man die Decke einmal in die Waschmaschine, und dann hat man folgendes Ergebnis:


Die Flanelllagen sind schön ausgefranst und wellig. Man sieht schön den Farbton der roten Flanelllage. Allerdings sieht man auch sehr stark den Baumwollstoff durchschimmern. Das liegt daran, dass die Decke noch nicht im Trockner war. Dort wird der Flanell nämlich noch bauschiger und voluminöser.


Nach einer Runde im Trockner sieht die Decke dann so aus:  



Viel Spaß beim Nachnähen. Es macht wirklich Spaß und wenn man die Decke nicht an 2 Tagen fertig bekommen will, ist es auch halb so anstrengend :)

Nachtrag: ich verlinke natürlich noch zu Gesines Quilt-Collection.
... und noch zu HoT - Handmade on Tuesday.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Frau Madita mit Pailetten oder auch "Ich hab´ Dir was mitgebracht..."

Neulich kam mein Mann - ja, der, den ich da im Arm halte ;) - nach Hause und meinte: "Schau mal, ich hab´ Dir was mitgebracht!"


Mein fachmännisches Auge erkannte natürlich sofort, dass die Tüte aus dem hießigen Stoffgeschäft war. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich mich gefreut hab? Jetzt kauft mir sogar der Mann schon Stoff.... ich dachte ich wär im Paradies... Aber dann kam noch der Zusatz: "Kannst Du mir daraus ein Langarmshirt nähen?"  Ja, er sagte "mir" und nicht "Dir"!!! Na toll! 1,5 m schwarzer Jersey, und dann noch nichtmal für mich...


Aber ich bin ja nicht so, und nähte ihm schön brav sein gewünschtes Langarmshirt... das, das er oben auf dem Bild trägt. Übrigens hat er richtig schöne Qualität ausgesucht! Man kann ihn schon losschicken... ;)

Zum Glück war aber doch noch ein bisschen Stoff für mich übrig, es reichte gerade noch so für eine 3/4 Arm - Frau Madita (Schnitt von Hedi näht) . Dazu kombiniert habe ich einen Pailettenjersey von Stoff & Stil. Das war übrigens ziemliche Sauerei mit den vielen halben Pailetten, die nach dem Zuschneiden in meinem Nähzimmer rumgeflogen sind! Ich glaub´ das mach ich nie wieder... Aber das Endergebnis gefällt mir doch ganz gut...





Und hier auch noch zwei Fotos mit dem Männershirt (Schnitt Föhr von Schnittreif):




Ich verlinke meine Frau Madita zum heutigen RUMS -Tag (Rund ums Weib). Zwar taucht mein Mann im Blogpost auf, aber ich hoffe das ist ok!

Liebe Grüße
Katharina


Dienstag, 3. Februar 2015

Danai aus Sweat-Frottee

Huups, diesen Kapuzenpulli meines Sohnes hab´ ich Euch ja noch gar nicht gezeigt. Dabei ist er bestimmt schon ein gutes Jahr alt und ja, er passt immer noch! Der Schnitt heißt Danai (über farbenmix) und ist recht großzügig in der Weite. Ich hatte die Länge damals ein bisschen auf Zuwachs bemessen, und daher passt das gute Stück jetzt noch immer.

Die Auswahl des Stoffes war ein Traum... Da mein Sohn ja selbst genau weiß, was ihm gefällt, und vor allem auch, was ihm nicht gefällt, musste er mit auf den Stoffmarkt in Hamburg. Es war der letzte des Jahres, muss im November gewesen sein. Es war saukalt, eine Freundin war noch mit und wir haben echt gefroren... Wir sind bestimmt einmal komplett über den ganzen Markt gelaufen, bis wir endlich den schönen grünen Sweat-Frottee gefunden hatten. Aber ich muss sagen, da hat sich die Mühe gelohnt, der ist echt kuschelig und die Farbe ist toll. Danach mussten wir dann aber auch noch einen passenden Jersey für die Kapuze und die Taschen finden... das hat dann auch nochmal seine Zeit gedauert... ;) Zum Glück hatte ein kleiner Laden einen Waffelstand aufgebaut, wo wir uns dann zum Schluss mit heißem Kakao und frischen Waffeln wieder aufwärmen konnten... 

Als ich diesen Danai genäht habe, war mein Sohn noch im Kindergarten. Er mochte seinen Kuschelpulli von Anfang an total gerne, aber er wollte ihn partout nicht in den Kindergarten anziehen. Ich dachte anfangs, es wäre ihm vielleicht peinlich, was selbstgenähtes anzuziehen, aber es stellte sich dann heraus, dass er dachte, dass alle Kinder mit ihm kuscheln wollen, wenn er in seinem Kuschelpulli in den Kindergarten kommt ... und das wollte er vermeiden. :) Die Bedenken konnten wir ihm mittlerweile nehmen, und jetzt wird der Hoodie auch in der Schule getragen. :)







Ich verlinke zu Made4Boys und zum Creadienstag.

Liebe Grüße
Katharina

Montag, 2. Februar 2015

Schon wieder Partnerlook...

Eigentlich finden wir Partnerlook ziemlich doof, aber auch hier hatte der Sohn den Wunsch geäußert, ein Shirt wie Papa zu bekommen. Natürlich wurde - wie schon beim gestrigen Blogpost - auch dieser Wunsch erfüllt. Naja, da beide es nie gleichzeitig tragen (außer für diese Fotos), ist es ja auch kein wirklicher Partnerlook...!

Die Schnitte sind Tomboy und Föhr, der Stoff ist ein dünner Sommersweat, und das Männershirt könnt Ihr Euch hier nochmal komplett anschauen, wenn Ihr mögt.

So, und mehr gibt´s dazu auch nicht zu schreiben ;)
 




Ich verlinke noch zu Made 4 Boys.

Viele Grüße
Katharina

Sonntag, 1. Februar 2015

Ich wünschte, ich hätte auch so ein Shirt...

Neulich trug mein Mann das Ringelshirt, das ich ihm zuletzt genäht hatte (klick). Nachdem er unseren Sohn ins Bett gebracht hatte, erzählte er mir, dass der kleine folgendes zu ihm gesagt hat: "Papa, Dein Shirt ist so toll, ich wünschte ich hätte auch so eins!" Da geht einem natürlich das Herz auf, und man schaut mal nach, wieviel von dem Stoff noch übrig ist... ;) Für ein Langarmshirt hat´s leider nicht mehr gereicht, aber für ein T-Shirt war noch genug da! Also hab´ ich schnell eins genäht (nach dem Schnitt Tomboy), und da der junge Mann sich neulich noch beschwert hat, dass er so selten Post bekommt, hab ich ihm alles als Brief verpackt in den Briefkasten gelegt. Klar, wer am nächsten Tag nach der Post schauen musste, oder? Die Freude war wirklich groß und jetzt hat er ein Shirt, fast so wie das von Papa...









Damit geht´s noch zu Made 4 Boys, und da es sich um einen Bio-Jersey von Lillestoff handelt, auch noch zu Kerstins Ich näh Bio - Linkparty.
  
Viele Grüße
Katharina